Sonntag, 15 Dezember 2019

The Wall - Live in Berlin 1990

 

THE WALL: DAS JAHRHUNDERT-SPEKTAKEL

Im Juli 1990 fand mit „The Wall“ auf dem ehemaligen Todesstreifen zwischen Brandenburger Tor und Leipziger Platz eines der größten Rockkonzerte der Welt statt.

Es ist die verrückte Zeit nach der Maueröffnung, der Sommer der Anarchie. Noch gibt es zwei souveräne Staaten, zwei Deutschlands, zwei Berlins, aber die Grenzen sind offen. Aus ganz Europa, aus den USA und sogar Japan reisen Menschen an, um die legendäre Show zu sehen. 

Die Show ist ein multimediales Bühnenspektakel mit einer Mauer, die Stein für Stein errichtet und am Ende wieder eingerissen wird. Nach ihrer Premiere 1980 in Los Angeles gastierte sie nur in drei Städten: London, New York und Dortmund. Wegen der aufwändigen Technik kam damals eine Tournee im herkömmlichen Sinn nicht in Frage.

Auf der staubigen Grasnarbe zwischen dem Brandenburger Tor und der Potsdamer Straße entsteht die größte Bühne, die bis dahin gebaut worden ist: 170 Meter lang und so breit wie eine Autobahn. Mehr als 300 Menschen haben vier Wochen am Aufbau und an den Spezialeffekten gearbeitet. Sie haben eine Mauer aus weißen Styroporquadern errichtet, höher als ein fünfstöckiges Gebäude. 59 Fernsehanstalten übertragen das Spektakel in die ganze Welt.

Für seine düstere Rockope verpflichtet Waters Superstars wie Van Morrison, Bryan Adams, Cyndi Lauper, Sinéad O’Connor, die Skorpions und Ute Lemper.

 

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